Francis Ford Coppola ist vor allem als der legendäre Regisseur von Filmen wie der „Der Pate“-Trilogie, „Apocalypse Now“ und „Bram Stokers Dracula“ bekannt. Er hat sich aber auch als äußerst erfolgreicher und angesehener Winzer mit seinem ganz eigenen, von Tivoli inspirierten Erlebnispark in Kalifornien etabliert, der 2010 eröffnet wurde.
Francis Ford Coppola wurde in eine klassische italienisch-amerikanische Familie geboren, in der man seinen eigenen Wein herstellte, so dass es in gewisser Weise logisch erscheint, dass er eines Tages die Familientradition fortführen und Winzer werden sollte.
Ursprünglich hatte er jedoch einen anderen Traum, nämlich kleine und persönliche Kunstfilme zu inszenieren. Bis das Schicksal eines Tages wollte, dass Coppola – hauptsächlich aufgrund seiner italienischen Wurzeln – als Regisseur für einen Film namens „Der Pate“ engagiert wurde.
Von da an war sein Leben nie wieder dasselbe. „Der Pate“ wurde ein riesiger Erfolg, der Coppola schlagartig zu einem der gefragtesten Regisseure Hollywoods und einem sehr wohlhabenden Mann machte, was ihm 1975 die Möglichkeit gab, in das traditionsreiche Weingut Inglenook im kalifornischen Napa Valley zu investieren.
Eigentlich wollte er nur ein wenig Wein für Familie und Freunde herstellen, aber wie Coppola sagte, war es ein bisschen so, als würde man ein Vollblut-Rennpferd erben und es nicht nutzen, so dass der Ehrgeiz allmählich stieg.
Das veranlasste ihn, einige anerkannte Winzer einzustellen, was sich als gute Idee erwies. Denn obwohl Coppola in den 70er und 80er Jahren mehrere kostspielige Filmflops erlebte, gelang es ihm – dank der hohen Qualität seiner Weine – ein erfolgreiches Geschäftsimperium aufzubauen.
2007 konnte er ein weiteres Anwesen erwerben, diesmal in Sonoma County, wo er – inspiriert vom Tivoli in Kopenhagen – nach einem größeren Umbau im Jahr 2010 einen riesigen Erlebnispark eröffnete, mit vielen lustigen Attraktionen für Kinder und spannenden Möglichkeiten für deren Eltern, seine Weine zu entdecken, während sie gutes Essen genießen.
Francis Ford Coppola hat also eine absolut fantastische Geschichte, aber was ist mit den Weinen?
Hier muss man sagen, dass er mit seiner großen und sehr vielfältigen Produktion extrem breit gefächert ist, sowohl was Rebsorten als auch Stilrichtungen betrifft, egal ob es sich um Weiß-, Rot-, Rosé- oder Schaumwein handelt.
Zu den bekanntesten und beliebtesten Weinen gehören seine spezielle Diamond Collection und die Director’s Cut-Serie, die, inspiriert von seinem Hintergrund, auf die spezielle Version eines Films verweisen, die der ursprünglichen Vision des Regisseurs am nächsten kommt.
Darüber hinaus hat er aber auch mehrere Weine nach engen Familienmitgliedern benannt, darunter den Roséwein Sofia nach seiner Tochter, die in die Fußstapfen ihres Vaters getreten ist und unter anderem den Neuklassiker „Lost in Translation“ inszeniert hat.
Kurz gesagt, wenn es um Francis Ford Coppolas Weine geht, ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei – egal ob man Filmfan oder einfach nur Weinliebhaber ist!