Kalkstein ist eine fantastische Bodenart, wenn man guten Riesling herstellen möchte. Denn er hilft den Weinen, sich zu knackigen und mineralischen Weinen zu entwickeln. Und Kalkstein haben sie reichlich im Dorf Saulheim, wo das Weingut Thörle liegt. Für diese Cuvée verwenden sie ausschließlich jene Weinbergsparzellen in Saulheim, wo der Kalksteingehalt am höchsten ist, und sie…
Kalkstein ist eine fantastische Bodenart, wenn man guten Riesling herstellen möchte. Denn er hilft den Weinen, sich zu knackigen und mineralischen Weinen zu entwickeln. Und Kalkstein haben sie reichlich im Dorf Saulheim, wo das Weingut Thörle liegt. Für diese Cuvée verwenden sie ausschließlich jene Weinbergsparzellen in Saulheim, wo der Kalksteingehalt am höchsten ist, und sie halten den Ertrag niedrig, um Trauben zu gewährleisten, die randvoll mit Saft und Kraft sind.
Der Saulheim Riesling Kalkstein der Gebrüder Thörle besitzt eine beeindruckende Intensität und Kraft, und der Wein schießt mit Noten von sonnengereiftem Steinobst aus dem Glas. Aprikose, Nektarine und helle Pflaumen, begleitet von salzigen und mineralischen Tönen und einem ganz kristallklaren, frischen Gefühl von Zitrus. Das Geradlinige und Saure wird durch eine cremige Textur aus der Sur-lie-Lagerung des Weins ergänzt, was einen Riesling ergibt, der sowohl erfrischend als auch angenehm zu schmecken ist.
Das ist Riesling, wie man ihn liebt, frisch und saftig, und er sollte um 12 Grad serviert werden, gerne zu Gerichten mit einem säuerlichen Element, z.B. einer Portion Ceviche oder einem gebratenen Fischfilet mit einer guten Portion Zitronensaft darüber.
Der Wein ist spontan vergoren und durfte 8 Monate sur lie lagern. 60% des Mostes lagerten in Edelstahltanks, während der restliche Teil in 50 Jahre alten Fässern mit einem Fassungsvermögen von 600-1200 Litern lagerte.