Willkommen in der atemberaubenden Natur des Elsass und der wundersamen Welt des Domaine Bernard Scherb. Wo Wein und Landwirtschaft weit mehr als nur Arbeit sind. Es ist Handwerk, Leidenschaft und Geschichte. Das Weingut existiert seit 1950, aber die Familie bewirtschaftet die steilen Hänge des Elsass seit mehr als 300 Jahren. Heute bewirtschaftet Domaine Scherb 15 Hektar Land, darunter zwei Grand Cru Parzellen, und betreibt ein renommiertes Hotel mit angeschlossenem Restaurant.
Die Weine des Domaine Scherb schmecken und duften nach all dem, was an der Natur und dem Weinbau des Elsass so wunderbar ist.
Alles begann mit 2 Hektar Weinbergen
Die Familie Scherb hat sich ihren Erfolg nicht leicht gemacht. Er basiert auf harter Arbeit, Fleiß und dem eisernen Willen, die bestmöglichen Weine zu erzeugen.
Die Reise beginnt 1950, als Bernard Scherb von seinem Vater, Georges Scherb, 2 Hektar Weinberge erbt. Mit dem neuen Besitz setzt Bernard völlig neue Ambitionen und Ziele für das bescheidene Weingut. Eine Reise hat begonnen, und er konnte unmöglich wissen, zu welcher Größe das Weingut drei Generationen später heranwachsen würde.
Aber es wird nicht nur um Wein gehen, denn 1954 erbt Bernards Frau das Restaurant ihrer Eltern, „Le Belle Vue“, das sie ebenfalls übernehmen. Und auf einmal ist das junge Paar fest in der Welt des Weins und der Gastronomie verwurzelt, während sie ihre 7 Kinder großziehen!
Die harte Arbeit trägt Früchte, denn die Kinder erweisen sich als voller Arbeitswillen, der im Scherb-Blut fließt. Ihr ältester Sohn, Bernard Jr., übernimmt 1971 den Betrieb des Restaurants, während zwei andere Söhne, Pierre und Marcel, sich auf die Felder des Vaters konzentrieren und den Bestand von zwei auf sechs Hektar erweitern. Es sind auch Pierre und Marcel, die den Weinkeller bauen, der heute das Zentrum der Weinproduktion von Bernard Scherb ist. Die Domaine Bernard Scherb ist plötzlich zu einem Familienunternehmen geworden, und mit neuer Kraft steigert der Hof sowohl die Qualität der Weine als auch die Menge der produzierten Flaschen.
Heute führt George Scherb, der Sohn von Pierre Scherb, das Weingut der Familie in derselben fleißigen Art und Weise wie sein Vater und Großvater weiter.
Die Natur ist die Zukunft
Unter der Leitung von Pierre Scherb vollzieht das Weingut eine moderne Wende und beginnt, die Produktion auf einen grüneren und harmonischeren Betrieb umzustellen. Im Weinberg wird nachhaltig gearbeitet und der Einsatz von Spritzmitteln auf ein Minimum reduziert. Dies gipfelt 2019 in der schwer zu erreichenden HVE3-Zertifizierung, die an landwirtschaftliche Betriebe mit Fokus auf Biodiversität vergeben wird. Denn auf den Feldern gibt es Hecken, Gras, Bäume, Insekten und Blumen. Sie sind nicht homogen, bestehen nicht ausschließlich aus Rebstöcken in einer menschengemachten Kultur, sie sind ein lebendiges Ökosystem aus Tieren und Pflanzen.
Zuletzt wurden sie 2020 ökologisch zertifiziert, eine Umstellung, die viele Jahre Arbeit und Vorbereitung erfordert. Doch die Aufgabe endet hier nicht, denn Nachhaltigkeit und grüne Umstellung sind etwas, woran man jeden Tag arbeiten muss. Es ist eine ständige Entwicklung, bei der die Mission darin besteht, eine harmonische Zusammenarbeit mit der Natur zu erreichen. Denn wenn die Pflanzen gedeihen, erhält man die besten Trauben. Sowohl bei der kommenden Ernte als auch über die nächsten vielen Generationen hinweg.
Die Weine von Bernard Scherb
Das Anwesen selbst befindet sich in der märchenhaften Gemeinde Gueberschwihr, im Herzen des Elsass, umgeben von der malerischen Landschaft der Region. Hier verfügen sie über 15 Hektar Land, die sich über vier Gemeinden verteilen: Gueberschwihr, Voegtlinshoffen, Rouffach und Orschwihr. Die Rebstöcke werden nach der klassischen Elsässer Vorschrift in einem doppelten Guyot-Stil aufgebunden. Jede zweite Reihe ist entweder mit Gras bepflanzt oder gepflügt, um die Biodiversität im Weinberg zu schaffen, die es ermöglicht, den Einsatz von Pestiziden zu vermeiden.
Die Produktion beträgt 120.000 Flaschen pro Jahr, und alle Trauben für diese Menge werden von Hand geerntet. Und die Trauben sind wichtig für die Winzer im Elsass. Es ist nämlich Tradition, dass sie auf den Etiketten hervorgehoben werden, anstatt des Weinbergs. Eine Tradition, die die Domaine Bernard Scherb auf ihren Flaschen beibehält.
In der Weinliteratur werden die klassischen Elsässer Rebsorten als „Die Sieben Schwestern“ bezeichnet, und die Herde zählt: Sylvaner, Pinot Blanc, Riesling, Muscat, Pinot Gris, Gewürztraminer und Pinot Noir. Und bei der Domaine Bernard Scherb ist man stolz darauf, Wein aus all diesen Sorten herzustellen.
Domaine Bernard Scherb ist Leidenschaft, Fleiß und Stolz, zusammengefasst in einer einzigen Flasche, und wir sind stolz darauf, als dänischer Importeur dieser wunderbaren Weine ausgewählt worden zu sein.