Der Weißburgunder ist für die meisten deutschen Erzeuger nicht unbedingt eine Rebsorte, die viel Aufhebens macht. Doch in Markus Molitors Interpretation erreicht der Wein einen völlig einzigartigen Ausdruck, der Weinexperten dazu bringt, ihn als "burgundisch" zu bezeichnen, und Weinkritiker beeindruckende Punktzahlen vergeben lässt. Markus Molitors Weißburgunder präsentiert sich im Glas mit einer intensiven, goldenen Farbe…
Der Weißburgunder ist für die meisten deutschen Erzeuger nicht unbedingt eine Rebsorte, die viel Aufhebens macht. Doch in Markus Molitors Interpretation erreicht der Wein einen völlig einzigartigen Ausdruck, der Weinexperten dazu bringt, ihn als "burgundisch" zu bezeichnen, und Weinkritiker beeindruckende Punktzahlen vergeben lässt.
Markus Molitors Weißburgunder präsentiert sich im Glas mit einer intensiven, goldenen Farbe und einem Duft, der gleichermaßen elegant und komplex ist. Eines der ersten Dinge, die wir bemerken, ist das charakteristische mineralische Gefühl des Moselschiefers, das das Geschmacksprofil des Duftes durchdringt. Hinzu kommt ein säuerlich-bitteres Gefühl von frisch geriebener Zitronenschale, reifen gelben Äpfeln und einem süßlichen Hauch von Honig. Ein äußerst ausgewogener Wein, dessen Persönlichkeit und Ausdruck beeindruckend breit gefächert sind.
Der Wein wurde vor der Gärung einer mehrstündigen Maischestandzeit unterzogen, um zusätzliche Aromastoffe aus den Beerenschalen zu extrahieren. Anschließend durchläuft der Most eine langsame Spontangärung bei niedrigen Temperaturen, und zum Schluss reift der Wein "sur lie" in Eichenfässern, was Markus Molitor selbst als "lange Zeit" beschreibt.