Granaio ist eine historische Stadt im Chianti. Der Name taucht bereits Ende des 16. Jahrhunderts in den „Piante di popoli e strade“ (einer Karte von Menschen und Straßen) auf. Man geht jedoch davon aus, dass der Name noch weiter zurückreicht, als er früher als Wachturm diente, in dem Getreide gelagert wurde, das zusammen mit Weinreben…
Granaio ist eine historische Stadt im Chianti. Der Name taucht bereits Ende des 16. Jahrhunderts in den „Piante di popoli e strade“ (einer Karte von Menschen und Straßen) auf. Man geht jedoch davon aus, dass der Name noch weiter zurückreicht, als er früher als Wachturm diente, in dem Getreide gelagert wurde, das zusammen mit Weinreben und Oliven auf den umliegenden Feldern angebaut wurde.
Daher wird hier seit Jahrhunderten Wein angebaut, und ein kurzer Blick in den Untergrund erklärt, warum. Der Boden besteht aus einer Bodenart namens „Alberese“, einem kalkhaltigen Mergel, der sehr nährstoffarm ist. Das zwingt die Wurzeln der Rebstöcke, tief zu graben, um zu überleben, und dieser Stress und der Zugang zu besonderen Mineralien im Untergrund sind der entscheidende Unterschied, der ein gutes Terroir schafft.
Poderi Melinis Granaio Chianti Classico zeigt sich rubinrot im Glas, und sobald Sie ihn schwenken, steigen Noten von Kirsche, Orangenschale, Johannisbeere und Blumen aus dem Glas auf. Im Mund hat er eine schöne Frische, einen angenehm anhaltenden Nachgeschmack und schön zugängliche Tannine. Er sollte zu gegrilltem Fleisch mit vielen Kräutern genossen werden.
Der Wein wird sowohl in Stahl- als auch in Betontanks vergoren, wobei häufiges Umpumpen angewendet wird, um die floralen Töne des Weines hervorzuheben.