Ein historischer Weinberg, dessen Bewirtschaftung so schwierig war, dass man die steilen und kargen Hänge 1945 aufgab. Bis die Familie Proidl den Weinberg 1986 wiederentdeckte.Damals hieß es von den alten und erfahrenen Winzern, dass der Weinberg bekannt dafür sei, wenige, aber gute Trauben zu liefern. Doch es war eine sehr aufreibende Arbeit für eine sehr…
Ein historischer Weinberg, dessen Bewirtschaftung so schwierig war, dass man die steilen und kargen Hänge 1945 aufgab. Bis die Familie Proidl den Weinberg 1986 wiederentdeckte.
Damals hieß es von den alten und erfahrenen Winzern, dass der Weinberg bekannt dafür sei, wenige, aber gute Trauben zu liefern. Doch es war eine sehr aufreibende Arbeit für eine sehr kleine Ernte. Doch Franz Proidl war optimistisch, und 1988 begann er, Parzellen zu kaufen, die er von Bäumen, Sträuchern und Unkraut befreite, bevor er auf dem einst so renommierten Weinberg Rebstöcke neu anpflanzte.
Und unter dem Besitz der Familie Proidl hat sich der Weinberg als einer der vornehmsten des Kremstals wieder etabliert.
Der Weinberg ist bekannt dafür, dass er sowohl für Grüner Veltliner als auch für Riesling außergewöhnlich gut geeignet ist. Und hier ist es ersterer, der ins Rampenlicht rückt.
Proidl selbst verwendet das Wort „athletisch“ für diese Cuvée, und wir verstehen sie. Denn was man hier in der Flasche findet, ist sowohl straff als auch muskulös. Die Frucht ist komplex und voller Tiefe, und der würzige Einschlag der Rebsorte tritt dank der hohen Qualität des Terroirs deutlich hervor. Die Säure bewahrt das aufrechte Rückgrat des Weines, und
Im Keller wurde der Wein 10-12 Stunden mit den Schalen mazeriert, um zusätzliche Aromastoffe zu extrahieren. Der Wein durchläuft eine langsame Gärung mit lokalen Hefekulturen sowohl in großen Eichenfässern als auch in Edelstahltanks. Anschließend wird der Wein einer längeren Reifung auf der Hefe unterzogen, bevor er im August abgefüllt wird.