Eine Lage, in der sowohl Winzer als auch Rebstöcke wirklich hart arbeiten müssen, um das volle Potenzial der Natur auszuschöpfen. Aber wo sich jede Anstrengung lohnt.Nicht nur fällt die Lage gnadenlos steil ab, sondern der unentbehrliche Schieferanteil des Bodens liegt tief im Untergrund. Es dauert viele Jahre, bis die Wurzeln der Rebstöcke tief genug reichen,…
Eine Lage, in der sowohl Winzer als auch Rebstöcke wirklich hart arbeiten müssen, um das volle Potenzial der Natur auszuschöpfen. Aber wo sich jede Anstrengung lohnt.
Nicht nur fällt die Lage gnadenlos steil ab, sondern der unentbehrliche Schieferanteil des Bodens liegt tief im Untergrund. Es dauert viele Jahre, bis die Wurzeln der Rebstöcke tief genug reichen, um die Schieferschichten zu durchdringen. Aber wenn dies geschieht, erreichen sie eine Schatzkammer an Nährstoffen. Doch es ist ein langer und zermürbender Prozess, dorthin zu gelangen. Und die Winzer müssen sich mit Geduld wappnen und die Natur die Arbeit erledigen lassen.
Im Glas hat der Wein eine goldene und glänzende Farbe sowie einen Duft von Steinobst und eine salzige Mineralität. Im Geschmack ist der Ausdruck von Gewicht, doch die erfrischende Säure verleiht dem Wein Flügel, und er schwebt anmutig im Mund. Hier findet man Aprikosen, Pfirsiche, Zitronen, Äpfel, nasse Steine und Flockensalz. Das Fruchtige verwebt sich meisterhaft mit dem Sauren und Mineralischen.
Er schmeckt bereits jetzt großartig, aber hier ist auch alles vorhanden, was ein Riesling braucht, um sich phänomenal in der Flasche zu entwickeln.
Im Weinberg werden die Trauben von Hand gelesen, und es wird großer Wert darauf gelegt, zu warten, bis die Trauben ihre volle Reife erreicht haben. Keine unerwünschten und unreifen Geschmacksnoten hier. Ein Teil des Traubenmosts darf 10-12 Stunden mit den Traubenschalen mazerieren, um zusätzliche Aromen zu extrahieren, bevor der gesamte Most eine langsame Gärung mit Naturhefen in Edelstahltanks durchläuft. Danach reift der Wein in großen Eichenfässern, wobei Bâtonnage (Umrühren des Weins) angewendet wird, um zusätzlichen Kontakt mit den Hefezellen zu ermöglichen. Ein Prozess, der dem fertigen Wein Fülle und Textur verleiht.